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Hörgeräte-Versorgung

zurück zur Übersicht Festbeträge für Hörhilfen

Mit der Gesundheitsreform 1989 wurden für Hörhilfen erstmals Festbeträge eingeführt. Die ursprünglich neun verschiedenen Festbetragsgruppen für Hörgeräte, wurden später auf drei Gruppen und 2004 schließlich auf eine einheitliche Gruppe für alle Schweregrade der Hörschädigung reduziert.

Auf Grund des Sozialgerichtsurteils vom 17.12.2009 (B 3 KR 20/08 R) haben die Krankenkassen für die Versorgung mit Hörgeräten aufzukommen, die nach dem Stand der Medizintechnik die bestmögliche Angleichung an das Hörvermögen Gesunder erlauben. Kläger war ein an Taubheit grenzend Schwerhöriger. Der Spitzenverband Bund der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) entschied daraufhin, dass für an Taubheit grenzend Schwerhörige ein gesonderter Festbetrag gebildet werden soll.

Die Deutsche Gesellschaft der Hörgeschädigten - Selbsthilfe und Fachverbände hat eine mit allen Mitgliedsverbänden abgestimmte Stellungnahme an den GKV-Spitzenverband herausgebracht, in dem das Verfahren zur Festbetragsfestsetzung und das neue Festbetragsgruppensystem einschließlich der nicht ausreichenden Festbetragshöhe kritisiert wird.

  • Deutsche Gesellschaft der Hörgeschädigten:
    Stellungnahme zum Festbetragsgruppensystem für Hörhilfen - Inkrafttreten des neuen Festbetrags für an Taubheit grenzende Patienten ab 1. März 2012

Mehr als 3 Jahre nach dem Sozialgerichtsurteil vom 17.12.2009 hat der Spitzenverband Bund der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) endlich entschieden, dass auch für schwerhörige Versicherte unter der Indikationsgrenze "an Taubheit grenzend schwerhörig" neue Festbeträge gebildet werden sollen.

Obwohl die neuen Festbeträge deutlich höher liegen als die bisher geltenden bundeseinheitlichen Festbeträge ist abzusehen, dass die meisten schwerhörigen Menschen für ihre Hörgeräteversorgung weiterhin Zuzahlungen werden leisten müssen. Daher hat die Deutsche Gesellschaft der Hörgeschädigten - Selbsthilfe und Fachverbände gegen die Festsetzung der Festbeträge im August 2013 Klage eingereicht.


Update: 09.09.2013