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KOMMUNIKATIONSHILFEN |
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Schwerhörige und ertaubte Menschen, die entweder seit ihrer Geburt oder im
Laufe ihres Lebens einen mehr oder weniger großen Teil ihres Gehörs verloren
haben, sind mit Lautsprache aufgewachsen und leben im Allgemeinen in einem
guthörenden sozialen Umfeld.
Ein verhältnismäßig kleiner Teil dieser
Menschen unterstützt sein Resthörvermögen mit lautsprachbegleitenden
Gebärden (LBG), die - wie der Name sagt - lediglich die Lautsprache
illustrieren, aber nicht eine eigene Sprache mit eigener Grammatik
darstellen wie die Deutsche Gebärdensprache.
Für diese Behindertengruppe
stellt die Anerkennung der Gebärdensprache keine Hilfe zur Integration in
die Gesellschaft und zur Gleichstellung dar. Sie braucht andere
Kommunikationshilfen, insbesondere Technik (Hörgeräte und Höranlagen),
schriftliche Informationen (Mitschriften und Untertitel), Schriftdolmetscher
bzw. Simultanschriftdolmetscher oder LBG-Dolmetscher:
Ansprechpartner:
Marcel Karthäuser
E-Mail: MarcelKart@web.de
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