Ortsverein Münster und Münsterland e.V. (Verein der Hörbehinderten Münster und Münsterland)
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Der OrtsvereinAls
am 5. Mai 1978 die Gründungsversammlung des Vereins in der Gaststätte
"Zur heulenden Kurve" stattfand, hat sich niemand von den 12
Gründungsmitgliedern
vorstellen können, mit welcher Geschwindigkeit der Verein in den kommenden
Jahren wachsen würde und wie stark dabei auch seine Aufgaben und Ziele zunehmen
würden. Nach einigen Treffen in der "Heulenden Kurve" fand der Verein mit städtischer Unterstützung einen vorübergehenden Sitz im "Klara‑Stift". Unter zielstrebiger Arbeit des damaligen Vorsitzenden und seiner Mitarbeiter konnte der Verein Anfang 1981, also gerade drei Jahre nach der Gründung, Räumlichkeiten in der Stadthalle Hiltrup anmieten und über die Stadt Münster finanzieren. Diese Räume wurden fortan das Hörbehindertenzentrum genannt. Da der Verein nun eigene Räumlichkeiten besaß, konnten viele Pläne in die Tat umgesetzt werden. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit gelang es, den Verein überregional bekannt zu machen. Erster Höhepunkt war im Jahre 1983 die Ausrichtung der Bundestagung des Deutschen Schwerhörigenbundes in der Stadthalle Hiltrup, die einen guten Anklang fand. Doch auch danach wurde die Arbeit unermüdlich fortgesetzt. Dank einer hauptamtlichen Mitarbeiterin konnte der Verein sein Aufgabenfeld ständig vergrößern. Der Verein der Schwerhörigen und Ertaubten e.V., wie der Verein seit der Gründung hieß, erkannte, dass sich aufgrund der vielfältigen Angebote auch viele Gehörlose dem Verein anschlossen. Im Jahre 1984 wurde er aus diesen Gründen in den Verein der Hörbehinderten e.V. umbenannt. Der heutige Vereinsname wurde im Jahre 2005 umbenannt. Besonders hervorzuheben ist die Arbeit der Bundesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter Studenten und Absolventen (BHSA), die bereits im Jahre 1981 als Gruppe im Verein gegründet wurde und immer mehr Einfluss gewann. Es zeigte sich, dass für hörbehinderte Studenten ein großer Bedarf an einer solchen Arbeitsgemeinschaft bestand. Mit der Zeit wurde es immer enger im Hörbehindertenzentrum, die Räumlichkeiten wurden zu klein. Auf einer Tagung im Mai 1986 in Münster wurde aus der BHSA ein selbständiger Verein, der Sitz wurde nach Bad Salzuflen bzw. Freiburg verlegt. Bis zur Trennung von der BHSA 1986 hatte der Verein weit über 300 Mitglieder. In nur acht Jahren konnte der Ortsverein somit seine Mitgliederzahl um mehr als das 25fache steigern. Mit der Gründung der BHSA verließen auch viele Hörbehinderte den Verein. Nach den "stürmischen" Anfangsjahren ist es nunmehr die Aufgabe des Vereins geworden, auf dem Erreichten die Aktivitäten weiter auf- und auszubauen. Ziel des Vereins bleibt weiterhin die Verbesserung der Kommunikationsmöglichkeiten Hörbehinderter untereinander und mit der Umwelt. |
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