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Frühförderung, Bildung, Inklusion |
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- Inklusion - Noch am Start oder schon auf dem Weg?
Erfahrungen aus Schule und Studium
Diese Frage stellten sich am 14.05.2011 gehörlose, schwerhörige und hörende Gäste in Hamburg, die sich auf Einladung der Jugendgruppe im Bund der Schwerhörigen Hamburg in den Räumlichkeiten des Vereins eingefunden hatten. Im März 2009 ratifizierte Deutschland die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und verpflichtete sich damit, auch die in Artikel 24 der Konvention geforderte Inklusion in der Bildung umzusetzen. Vor diesem Hintergrund diskutierten ausschließlich hörbehinderte Referent/-innen, was dies ihren Erfahrungen nach für die Schulbildung und das Studium von hörbehinderten Kindern und jungen Menschen bedeuten kann.
- Resolution der Deutschen Gesellschaft der Hörgeschädigten-Selbsthilfe und Fachverbände e.V.
zur einseitigen Beeinflussung von Eltern hörbehinderter Kinder zum Cochlea-Implantat (CI) durch Schulen, HNO-Ärzte, Jugend- und Gesundheitsämter sowie andere behördliche Einrichtungen.
Mit großer Sorge nehmen die Mitgliedsverbände der Deutschen Gesellschaft zur Kenntnis, dass es in Deutschland nicht selbstverständlich ist, Menschen mit Hörschädigung die fundamentalen Menschenrechte zuzuerkennen.
Stattdessen mehren sich in jüngster Zeit Fälle, in denen auf Eltern und Angehörige von Kindern mit Hörschädigung Druck ausgeübt wird, um eine Einwilligung in die chirurgische Implantation eines Cochlea-Implantats (CI) zu erwirken.
Lesen Sie die komplette Resolution: Resolution der DG
- Podiumsdiskussion "Inklusion in der Bildung"
an der Universität Hamburg
Das Netzwerk Hamburg Eltern hörbehinderter Kinder, das DSB e.V. Referat Inklusion Schule und Ausbildung sowie Prof.
Dr. Christian Rathmann vom Institut für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser an der Universität
Hamburg und erster Vorsitzender der Gesellschaft für Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser e. V. luden am
18. September 2010 zu einer Podiumsdiskussion zu "Inklusion in der Bildung" ein.
Es ging dabei vor dem Hintergrund der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen um die Frage, welche Chancen auf inklusive Bildung
gehörlose, schwerhörige, taubblinde, spätertaubte Kinder und Kinder mit Cochlea Implantat in der Freien und Hansestadt
Hamburg haben. In drei nach Bildungsabschnitten unterteilten Diskussionsrunden (Frühförderung und Früherziehung,
Schule, Weiterführende Schulen und nachschulische Bildung) wurde auf dem Podium über diese Frage diskutiert.
Als Grundlage der Podiumsdiskussionen diente das gemeinsame
Positionspapier der Deutschen Gesellschaft der
Hörgeschädigten e. V. "Inklusion in der Bildung" vom Februar 2010. Dieses wichtige Positionspapier stellt einen Konsens
von insgesamt 23 Mitgliedsverbänden der Deutschen Gesellschaft der Hörgeschädigten e. V. dar.
Ansprechpartner: Ines Helke, E-Mail - Ines.Helke [@] schwerhoerigen-netz.de
Referat: Frühförderung, Bildung, Inklusion
Die Seite für Eltern mit högeschädigten Kindern
Kurzadresse für diese Seite:
http://www.schwerhoerigen-netz.de/FRUEHFOERDERUNG
Update: September 2011
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