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Deutscher Schwerhörigenbund e. V.

Barrierefrei

"Nichts über uns ohne uns!"

Unter diesem Motto setzt sich der Deutsche Schwerhörigenbund auf allen Ebenen, in den Kommunen, in den Ländern und übergeordnet auf Bundesebene für das Thema Barrierefreiheit ein. Dafür engagieren sich zum einen die DSB Ortsvereine, die Landesverbände und das eigens dafür eingerichtete Fachreferat Barrierefreiheit. Sie alle können Sie bei Fragen zum Thema ansprechen.

Auch auf politischer Ebene ist der DSB aktiv und wirkt in verschiedenen Gremien mit, z.B. im Expertenkreis der Bundesfachstelle Barrierefreiheit .

Insbesondere folgende Themenbereiche werden kontinuierlich bearbeitet und ständig weiterentwickelt:

Der DSB hat ein Verzeichnis von öffentlichen Gebäuden, Theatern, Kirchen und Kinos erstellt, aus dem hervorgeht, welche dieser Häuser hörbehindertengerechte Einrichtungen wie z.B. IndukTive-Höranlagen, Infrarot- oder FM-Anlagen haben, nutzen und auch darauf hinweisen.

Damit sollen hörbehinderte Menschen einen besseren Überblick erhalten.

Zur Übersicht und Suche

 

Der Deutsche Schwerhörigenbund  (DSB) setzt sich stellvertretend für alle schwerhörigen und ertaubten Menschen dafür ein, dass für alle Angebote in den Medien auf Untertitelung aufmerksam gemacht wird. Für schwerhörige und ertaubte Menschen ist ein freier Zugang zu Unterhaltungsfilmen, Diskussionsrunden, Dokumentationen etc. nur mit Untertitel möglich.

Musik und Nebengeräusche sind weder im Fernsehen noch im Rundfunk als besondere Barriere für Hörgeschädigte berücksichtigt. Die Sprachverständlichkeit ist somit nicht gegeben.

Dr. Matthias Müller
E-Mail: matthias.mueller[at]schwerhoerigen-netz.de

Seit vielen Jahren bemüht sich der Deutsche Schwerhörigenbund e.V. darum, dass in Deutschland ein barrierefreies Notrufsystem etabliert wird, das auch von hörbehinderten Menschen über die europaweite Notrufnummer 112 genutzt werden kann. Allen Fachleuten und Unterstützern sei auf diesem Wege ganz herzlich gedankt.

So war es

Weitere Informationen zum Faxnotruf und die Faxvorlagen zum Herunterladen erhalten Sie hier.

Zum Notruf über Tess klicken Sie bitte hier.

Ausblick

Klaus Büdenbender
E-Mail: info[at]notfall-telefax112.de

Bereits im Jahr 2006 hat der DSB am Programm der Deutschen Bahn AG und danach an weiteren daraus resultierenden Zielvereinbarungen mitgewirkt und die Bedürfnisse zur Barrierefreiheit für hörbehinderte Menschen eingebracht. 

Auch in der programmbegleitenden Arbeitsgruppe der DB ist der DSB mit Günter Brommer seither regelmäßig vertreten. 

Die AG hat eine App „DB Barrierefrei“ entwickelt, die nun fertiggestellt wurde und am 18.10.2018 in Berlin von Dr. Richard Lutz offiziell vorgestellt und für die Nutzung freigegeben wurde (Pressemitteilung). 

Die App wurde von Anfang an unter Einbeziehung und Mitwirkung selbst betroffener behinderter Menschen entwickelt und optimiert. Der Bereich, der insbesondere Menschen mit Hörbehinderung betrifft, wurde maßgeblich durch Betroffene aus den Reihen des DSB mitgestaltet.

Mit Nachdruck wurde gefordert, dass es auch ohne Smartphone die Barrierefreiheit für Menschen mit Hörbehinderung gibt. Und da wurde viel getan:

Es gibt größere Displays, die von fast allen Sitzplätzen aus gelesen werden können, und deren Text inhaltsgleich mit den Lautsprecher-Durchsagen ist. Durchsagen und Texte werden nicht im Zug, sondern auf Zentral-Stellen von ausgebildeten Fachkräften erstellt und per Funk in den jeweiligen Zug übertragen, deshalb die ausgezeichnete Qualität von Ton und Text. Auch die Texte auf den Bahnsteig-Anzeigen werden bezüglich Qualität und Aktualität aufgewertet.

Was kann die App DB Barrierefrei?

Ab sofort ist die neue App DB Barrierefrei im Apple Store sowie unter Google Play Store zum download erhältlich. Lt. der Homepage der DB wird die App zunächst mit 2 wesentlichen Funktionen starten.

Zum einen werden die Anzeigen und Durchsagen an Bahnhöfen für Menschen mit Hör-und/oder Sehbehinderungen direkt auf das Smartphone übermittelt. Hier wird es dann als Textnachricht oder bei Bedarf als Sprachausgabe des Smartphones wiedergegeben.

Zum anderen können Reisende mit Mobilitätseinschränkungen in Zukunft im Vorfeld Informationen  über die Funktionsfähigkeit von Aufzügen und Rolltreppen an Zielbahnhöfen erhalten und ggf. bei technischen Störungen nach alternativen Strecken suchen.

Was wird die App DB Barrierefrei in Zukunft können?

Nach und nach sollen weitere Funktionen umgesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Anforderungen der Zielgruppe.

 

Günter Brommer
E-Mail :gbrommer[at]t-online.de

 

Update: 2. November 2018
Kurzadresse für diese Seite:
www.schwerhoerigen-netz.de/barrierefrei