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Deutscher Schwerhörigenbund e. V.

DSB Essen e.V.

Gruppen und Kooperationen

Das Cochlea Implantat (CI) ist eine medizinische und technische Leistung, die schon vielen ertaubten und hochgradig schwerhörigen Menschen das Hören zurück gebracht hat. Auch bei uns im DSB Ortsverein Essen e.V. nehmen die mit CI versorgten Mitglieder immer mehr zu und diese Gruppe wird immer größer.

Aus diesem Anlass wurde im Jahr 2007 eine CI-Gruppe gegründet, die offen für die Probleme und den Erfahrungsaustausch von CI-Trägern ist. Darüber hinaus sollen auch Informationen und eventuelle Entscheidungshilfen an hochgradig Schwerhörige und Ertaubte gegeben werden, die sich mit dem Gedanken einer CI-Operation auseinandersetzen. Natürlich sind auch Nichtmitglieder, Angehörige und Gäste gerne willkommen.

Durch Fortbildungsmaßnahmen der beiden Sprecherinnen, etwa bei den führenden Herstellern der Implantate, ist ein aktueller Wissensstand gewährleistet. Auch wenn zum Teil Themen vorbereitet werden, wird grundsätzlich auf die Probleme neuer Teilnehmer bevorzugt eingegangen.

Die Treffen finden fünfmal im Jahr statt. Die Termine sind jeweils samstags ab 14:00 Uhr in der Henckelstr. 22 in Essen-Holsterhausen (nähe Klinikum).

Hier geht es zum Terminkalender.

Ansprechpartner:

Ingrid Dömkes, Tel.: 0208-426486, ingrid.doemkes [@] schwerhoerigen-netz.de
Ingrid Graumann, Tel.: 0201-264848, ingrid.graumann [@] schwerhoerigen-netz.de

Der Freundeskreis ist im Jahre 1980 aus den Ehepaaren mit Kindern und den Alleinstehenden, die zum Teil aus der Jugendgruppe Essen hervorgegangen sind, ins Leben gerufen worden. Am Anfang trafen sie sich im geselligen Beisammensein, um vom Alltag bzw. von den Problemen abzuschalten.

Auch heute noch ist diese gesellschaftliche Form ein wichtiger Bestandteil des Freundeskreises, die jetzt die gesamte Altersstruktur ansprechen. Die Unterhaltung mit Gleichgesinnten läßt für einen Moment die Anstrengungen und Sorgen allgemein "vergessen".

Der Freundeskreis bietet keine festen Programme, aber Abwechslungen an:

Spaß, Ernst, Problemlagen, nonverbale Kommunikation, Feste wie zum Beispiel Grillfest oder Oktoberfest. Auch werden Ausflüge, Kirmesbesuche, Straßenbahnparty oder ähnliches außerhalb des Freundeskreises durchgeführt.

Für den Freundeskreis ist es wichtig, eine Atmosphäre der Offenheit, des Vertrauens und des positiven zwischenmenschlichen Umgangs zu schaffen.

Besondere Beachtung gelten:

  • der Annahme unserer Hörbehinderung
  • dem Selbstbewusstsein im Umgang mit Hörenden.

Ansprechpartnerin:

Barbara Overhaus
Adolf-Kolping-Straße 17
46236 Bottrop
Tel. 02041 / 27 623
Fax: 02041 / 27 623

Der ÖAK versucht, Hörende darüber zu informieren, was Schwerhörigsein bedeutet und wie man sein Gehör schützen kann.

Er informiert, welche Hilfen es bei Hörschädigung gibt und will die Öffentlichkeit für die Bedürfnisse der Schwerhörigen und Ertaubten sensibilisieren.

Um die Ziele zu erreichen, richtet er Infostände aus, z.B. bei Messen, Selbsthilfetagen, Behindertenaktionen. Er steht für Fragen zur Verfügung und verteilt Infomaterial, hält Vorträge und veröffentlicht Aufsätze und Pressemitteilungen.

Ingelore Stephan
Weserstr. 69
45136 Essen/Ruhr
Tel./Fax: 0201-264134

Die Gruppe wurde 1989 gegründet und besteht seitdem dauerhaft aus zahlreichen Teilnehmern.

Sinn und Zielsetzung der Selbsthilfegruppe ist es, schwerhörigen und ertaubten Menschen die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen, z.B. über medizinische Fragen, Rehaeinrichtungen, Sozialrecht und technische Hörhilfen, auszutauschen.

Die psychische Stabilität Betroffener, die durch das Auftreten der Hörschädigung unter Umständen verloren ging, kann oft erst in der Gruppe wieder gefunden werden. Es ist wichtig, über die eigenen Probleme reden zu können und zu sehen, wie andere mit ihrer Hörbehinderung im Alltag umgehen. Die Teilnehmer sollen in der Gruppe spüren, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine dastehen.

Jeder Betroffene wird bei uns in der SHG herzlich und offen aufgenommen. Die Gruppenabende werden von einer Schriftdolmetscherin begleitet und bei Bedarf kann über die Induktionsanlage mitgehört werden. Unser oberstes Gebot ist, dass jeder Einzelne dem gesprochenen Wort folgen kann und sich keiner ausgeschlossen fühlt. Auch die Geselligkeit, ein wenig Spaß und das Lachen kommen bei uns nicht zu kurz.

Was erwarte ich von einer Selbsthilfegruppe?

  • Ich möchte mich mit gutem Gefühl aussprechen können.
  • Ich möchte mich zusammengehörig fühlen.
  • Ich möchte mich akzeptiert fühlen.
  • Ich möchte zu allen Leuten in der Gruppe Vertrauen haben können.
  • Ich möchte nicht ausgefragt werden, sondern nur soviel erzählen, wie ich selbst preisgeben möchte.
  • Ich wünsche mir eine aufgelockerte Atmosphäre.
  • Das Zuhören sollte einen großen Raum einnehmen, erst mal den anderen ausreden lassen.
  • Jeder sollte Ideen oder Themen einbringen, dadurch wird man aktiver und hilft sich am meisten.
  • Zwei verschiedene Meinungen sollten stehen bleiben können, ohne immer auf einen Konsens zu kommen.

Kurz gesagt: Ich möchte mich gut fühlen, wenn ich aus dem SHG-Abend rausgehe.

Die Treffen der Selbsthilfegruppe finden in der Regel alle 14 Tage am Freitag (außer in den Ferien von NRW) im Haus der Begegnung, 1. Weberstraße 28, 45127 Essen von 18:00 bis 20:00 Uhr statt. Hier geht es zum Terminkalender.

Da häufig Betroffene in der Gruppe wieder neues Selbstbewusstsein bekommen, entwickelt sich bei ihnen der Wunsch, zur sozialen Integration Gleichbetroffener beitragen zu können und die Öffentlichkeit für die Bedürfnisse Schwerhöriger und Ertaubter zu sensibilisieren. Aus diesen Überlegungen heraus hat sich 1994 der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit der Selbsthilfegruppe gebildet.

Ansprechpartner:
Ingrid Dömkes
Tel. 0208-426486
Fax: 0201-420726
E-Mail: Ingrid.Doemkes [@] schwerhoerigen-netz.de

Schwerhörige und Ertaubte haben im Leben trotz bester Versorgung unterschiedliche Probleme zu bewältigen. Aus diesem Grund ist neben vielen anderen Gruppenangeboten die "Selbsthilfegruppe Schwerhörige und Ertaubte im Berufsleben" gegründet worden.

In dieser Gruppe können vielfältige Probleme zur Sprache gebracht und Lösungsmöglichkeiten gefunden werden, etwa über die Bewilligung und den Einsatz von spezieller Technik, Arbeitsassistenz sowie Durchsetzung der Ansprüche.

Natürlich wird grundsätzlich auf individuelle Probleme einzelner Rücksicht genommen. Oft ist es so, dass Technik zwar bewilligt und bezahlt wird, aber der Arbeitgeber den Einsatz nicht billigt. Es soll nach Möglichkeiten gesucht werden, wie man mit einer solchen Situation umgehen kann. Dabei können uns der gemeinsame Austausch und die Erfahrungen Einzelner weiter bringen.

Die Treffen finden jeweils am 3. Freitag im Monat (außer in den Ferien) im Haus der Begegnung,
1. Weberstraße 28, 45127 Essen statt.

Derzeitige Ansprechpartnerin:

Ingrid Dömkes, Tel.: 0208-426486, ingrid.doemkes [@] schwerhoerigen-netz.de

Der "Treffpunkt der Schwerhörigen und Ertaubten" in Essen befindet sich in der Henckelstraße 22 in Essen-Holsterhausen. Er ist 1973 gegründet worden. Dort kommen ältere schwerhörige und ertaubte Menschen im Rentenalter zusammen.

Die Treffen sind am 1. und 3. Mittwochnachmittag in der Zeit von 14.00 bis 17.30 Uhr. Die Zielgruppe ist ökumenisch ausgerichtet. Es kommen hörbehinderte ältere Menschen, die dem Verein angehören oder wegen ihrer Hörbehinderung Anschluß an Betroffene suchen. Die gemeinsame Kommunikation steht im Vordergrund. Neben dem gemeinsamen Kaffeetrinken ist der Erfahrungsaustausch und das Rundgespräch wichtig. In der Zeit von 15.15 bis 16.00 Uhr ist ein thematischer Vortrag, im Rahmen der Erwachsenenbildung. Absicht dieses Treffpunktes ist es, die Betroffenen auf ihrem Weg der Annahme ihrer Hörbehinderung zu begleiten und zu bestärken.

Gleichzeitig soll aber auch der Blick geweitet werden. Die Referenten/Referate sollen helfen, andere Gedanken und Lebensbereiche kennenzulernen und sich damit auch im Alter auseinanderzusetzen. Daneben hat die Geselligkeit einen hohen Stellenwert. Mit Hilfe von gemeinsamem Singen, Spielen und Feiern soll der möglichen Vereinsamung vorgebeugt werden.

Dieser Kreis ist von dem Ehepaar Christa und Pastor Horst Paul gegründet. Anfangs standen gemeinsame Freizeiten im Mittelpunkt. Die Struktur dieses Kreises, der gemeinsam alt geworden ist, hat sich verändert. Jetzt versuchen Mitarbeiterinnen des Schwerhörigenvereins und die evangelische Seelsorge zwei bis dreimal im Jahr einen Seniorennachmittag in der Henckelstraße anzubieten, bei dem zu den Mitgliedern des Treffpunktes auch ältere Vereinsmitglieder abgeholt werden, die sonst nicht mehr am Leben des Vereins teilnehmen können. An einem Besuchsdienstkonzept der Senioren des Vereins wird gearbeitet.

Den Treffpunkt leitet seit 1995 Pfarrer Emler.

Evangelische Schwerhörigen-Seelsorge
Pfarrer Volker Emler
Henckelstraße 22, 45147 Essen
Tel. & ST: 0201/734982
Fax: 0201/ 701242

Kooperationen

Die evangelische Kirche in Essen stellt den hörbehinderten Christen mit dem "Treffpunkt der Schwerhörigen und Ertaubten" das Haus in der Henckelstraße 22 zur Verfügung. Bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen der Schwerhörigenseelsorge und des DSB-Ortsvereines nutzen Schwerhörige und Ertaubte, sowie CI-Träger die Möglichkeit zu seelsorgerlichen Gesprächen.

Um die hörbehinderten Menschen seelsorgerlich begleiten zu können, ist es für den Seelsorger wichtig, die Hintergründe, sowie die psychischen und sozialen Auswirkungen einer Hörbehinderung zu kennen. Seelsorge für hörbehinderte Menschen umfaßt persönliche Gespräche, die auch von der hörbehindertengerechten Kommunikation leben; ebenso Hausbesuche, Begleitung hörender Angehöriger, Hilfestellung beim Kontakt zu öffentlichen Stellen, Amtshandlungen (Taufen, Trauungen und Beerdigungen), die in den Ortsgemeinden entsprechend den Bedürfnissen Hörbehinderter nur begrenzt für Schwerhörige und Ertaubte angeboten werden.

Zur Schwerhörigenseelsorge gehört auch der Religions- und Konfirmandenunterricht an der Schwerhörigenschule. Ebenso ist eine Mitarbeit in Altenpflegeschulen hilfreich, um dort den Altenpflegeschülerinnen das Problem der Hörbehinderung und den hörbehindertengerechten Umgang damit nahezubringen.

Evangelischer Gottesdienst

Viele schwerhörige und ertaubte Menschen beklagen sich, daß sie in ihren Ortsgemeinden von den Gottesdiensten aufgrund der schwierigen Kommunikationsbedingungen (Lichtverhältnisse, schlechte Verstärkeranlagen, zu schnelles und undeutliches Sprechen der Pfarrer) ausgeschlossen sind. Darum bietet die evangelische Schwerhörigenseelsorge einmal im Monat, Freitag abends um 18.00 Uhr in der Marktkirche, Kettwiger Straße, gegenüber Boecker, einen hörbehindertengerechten Gottesdienst an.

Das bedeutet, daß die Kirche gut ausgeleuchtet ist und damit die Sprecher mit ihrem Mundbild gut abzulesen sind. In der Kirche wird eine Induktionsschleife verlegt, mit der die Hörgeräteträger geräuschfrei dem Gottesdienst folgen können. Um alle Sinne anzusprechen, bekommt jeder Teilnehmer ein Ablauf- und Liedblatt, auf dem die Texte und Lieder abgedruckt werden. Der ganze Gottesdienst wird auf Folie über den Hellschreiber gezeigt. Der Pfarrer hält den Gottesdienst in lautsprachbegleitenden Gebärden.

Die Katholische Kirche bietet Schwerhörigen und Ertaubten besonders gestaltete Gottesdienste an. Wir versammeln uns an jedem 3. Sonntag im Monat um 15.00 Uhr im Katholischen Stadthaus Essen, Bernestr. 5, zwischen Alter Synagoge und Gesundheitsamt. Der Messfeier schließt sich ein Kaffeetrinken im Haus an. Gelegenheit zur Begegnung, Aussprache, Terminierung von besonderen Gesprächen. Zu diesen Nachmittagen laden wir herzlich ein!

Terminverschiebungen werden in den Tageszeitungen, dem "Ruhrwort" und in der Vereinszeitschrift "Trommelfell" bekanntgegeben.

4.000 Einwohner unserer Stadt haben aufgrund von Hörschäden einen Schwerbehindertenausweis. Viele von ihnen sind gehörlos. Für sie ist der Gehörlosenseelsorger unseres Bistums zuständig. Für die Schwerhörigen gibt es beim Bistum einen Referenten. Vor und nach dem Gottesdienst ist Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen sich auszutauschen.

Haben Sie Fragen, Sorgen, brauchen Sie ein Gespräch? Ich bin für Sie da.

Pfarrer Hans-Helmut Ferkinghoff
Johanniskirchstr. 5
45329 Essen
Tel./Fax: 0201-34 36 16

Welche Aufgaben hat die Beratungsstelle der Stadt Essen?

  • Persönliche Beratung von Hörbehinderten und Angehörigen
  • Beratung und Information über technische Hilfsmittel
  • Hilfe bei der Antragstellung auf: 
    • Rundfunk- und Fernsehgebührenbefreiung
    • Telefongebührenvergünstigung
    • Hundessteuerbefreiung
    • Schwerbehindertenausweis
    • Wohngeld
    • Rente
    • Hilfe zum Lebensunterhalt
    • Hilfe in besonderen Lebenslagen
    • Gehörlosengeld 
  • Bestellung von Aufgeboten/Geburten
  • Hilfe bei Verständigungsschwierigkeiten mit städtischen Mitarbeitern (auch Dolmetschen)
  • Hilfe bei Schriftverkehr mit Behörden, Firmen u.ä.

Wann hat die Beratungsstelle geöffnet?

Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr und nach Vereinbarung

Wo ist die Beratungsstelle?

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte befindet sich im Rathaus, Erdgeschoß, Raum 0.54, 45121 Essen

Tel./ST: (0201) 88-33 291 und 88-33 292 Fax: (0201) 88-33 004
Ansprechpartnerin: Frau Quick

Der Dachverband der Essener Behindertenvereine
stellt sich vor:

Frei nach dem Motto: Gemeinsam sind wir stark - schlossen sich bereits im Jahre 1971 fünf Vereine lose zusammen und formierten sich zur Arbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte in Essen. Jahre später wurde dann die Idee geboren, diese Arbeitsgemeinschaft als Dachverband für die Essener Behindertenvereine aufzubauen. 1979 erfolgte dann die Eintragung als rechtsfähiger Verein die Gründerversammlung umfaßte damals bereits 14 Vereine.

Heute sind es nunmehr 45 Vereine, die gemeinsam mit dem Dachverband Verbesserungen und Erleichterungen für behinderte Menschen anstreben. In Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung wurden in der Vergangenheit eine Reihe von Erfolgen für die behinderten Bürger dieser Stadt erzielt. Absenkung von Bordsteinen, Installation von Aufzügen, rollstuhlgerechte Telefonzellen, Aufstellung von Blindenampeln, behinderten gerechte Nahverkehrsmittel, etc. Erst vor kurzem konnte im Essener HBF ein Schreibtelefon für Schwerhörige in Betrieb genommen werden.

Unterstützt werden diese Bemühungen durch intensive Kontakte zur lokalen Presse mit dem Ziel, die Bevölkerung auf die Probleme behinderter Menschen aufmerksam zu machen.

Seinen Sitz hat die Arbeitsgemeinschaft seit 1982 im "Haus der Begegnung" am Weberplatz, das zugleich Begegnungsstätte für Behinderte und Nichtbehinderte ist. Mehrere Gemeinschaftsräume können für vereinsinterne Zusammenkünfte, Schulungen und Gesprächskreise genutzt werden. Darüber hinaus stehen eine große Cafeteria, eine Kegelbahn sowie ein Mehrzweckraum für sportliche und gymnastische Aktivitäten zur Verfügung.

Weitere Auskünfte erteilen wir Ihnen gerne unter
Tel.: 0201 / 22 89 39, Fax: 0201 / 20 07 67