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Deutscher Schwerhörigenbund e. V.

Stellungnahme des Deutscher Gehörlosen-Bundes e.V. zur Fernsehsendung "Sehen statt Hören"

Deutscher Gehörlosen-Bund e.V.

Stellungnahme zur Fernsehsendung "Sehen statt Hören"

Aufgrund vielfacher Beschwerden von Menschen mit Hörbehinderungen sehen wir uns veranlasst, eine Stellungnahme zu den neuesten Entscheidungen des WDR zur Fernsehsendung "Sehen statt Hören zu verfassen.

Als eine große Selbstvertretungsorganisation im Bereich Menschen mit Behinderungen setzen wir uns auf Bundesebene für die Belange und Rechte gehörloser und anderer hörbehinderter Menschen, die gebärdensprachlich orientiert sind, ein.

Die Sendung "Sehen statt Hören" wird bereits seit 1975 wöchentlich in den Dritten Programmen als halbstündiges Format ausgestrahlt. Es erschienen bereits über 1.700 Ausgaben. "Sehen statt Hören" bildet einen wichtigen und geradezu historischen Bestandteil der Gebärdensprachgemeinschaft und -kultur im deutschsprachigen Raum, da die Sendung barrierefrei die relevanten Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen wie Arbeitswelt, Familie, Bildung, Politik, Kultur usw. behandelt und sich mit sozialen, rechtlichen und hörbehindertenspezifischen Themen wie z.B. Gehörlosigkeit, Gebärdensprache und Gebärdensprachgemeinschaft befasst. Die Sendung richtet sich sowohl an Menschen mit Hörbehinderungen als auch an hörende Zuschauer. Sie leistet dadurch wichtige Aufklärungsarbeit und ist somit richtungsweisend hinsichtlich einer inklusiven Gesellschaft...