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Deutscher Schwerhörigenbund e. V.

Tinnitus

Kurzfristig auftretende Ohrgeräusche kennt fast jeder. Sie entstehen nach einem heftigen Stoß gegen den Kopf, als Reaktion auf einen Knall oder durchdringenden Ton, nach einem lauten Konzert oder manchmal auch spontan. Diese Schallwahrnehmungen verschwinden in der Regel nach kurzer Zeit, manchmal nach einigen Tagen. Im Alltag spricht man dann von Ohrensausen oder einem Klingeln im Ohr.

Akustische Wahrnehmungen, die keiner äußeren Schallquelle zugeordnet werden können, nennt der Facharzt Tinnitus. Hält die Schallwahrnehmung länger als drei Monate an, so spricht man von einem chronischen Tinnitus. Trotz aller Anstrengungen der medizinischen Forschung ist die organische Quelle solcher subjektiver Tonempfindungen nach wie vor unklar. Umso größer sind die Sorgen, die sich Betroffene machen, wenn sie erstmals mit einem mehrtätigen Tinnitus konfrontiert werden. In seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen (Pfeifen, Zischen, Dröhnen, Klingeln, Klopfen, Hämmern) kann ein Tinnitus schnell bedrohlich wirken. Was tut sich da in meinen Ohren, in meinem Kopf?

Mit dem vorliegenden Ratgeber möchten wir Betroffenen einen Überblick über Formen, Ursachen, Folgen und Behandlungsmöglichkeiten des Tinnitus geben. Auch wenn er nur selten wieder ganz verschwindet: Mit einer passenden Therapie kann man lernen, selbst mit einem heftigen Tinnitus umzugehen, ihn zurückzudrängen und mit ihm zu leben.

Ansprechpartner:
Klaus Dickerhof
E-Mail: klaus.dickerhof[at]schwerhoerigen-netz.de 

Update: 15. August 2018
Kurzadresse für diese Seite:
www.schwerhoerigen-netz.de/tinnitus